Das Korsett-Tagebuch


1.Kapitel

 

Wieder einmal schlendert Jasmin an einem sonnigen Sonntagmorgen über den Flohmarkt und mit Begeisterung stöbert sie in den vielen alten Sachen. Sie liebt die schönen antiken Möbel und Kleider, die überall auf diesen Märkten zu finden sind. Nicht selten verbringt sie ihren Sonntag auf diese Art und Weise und nicht selten hat sie sich schon das eine oder andere Stück mitgenommen, um ihre Wohnung damit zu schmücken.

 

Als sie schon eine ganze Weile über den Flohmarkt geschlendert war, kommt sie auch an einem Stand mit vielen alten Büchern vorbei. Normalerweise hat sie nicht die Muße, um die teilweise doch schon recht stark verstaubten Bücher nach interessantem Inhalt zu durchstöbern. Selbst ihre Leidenschaft für alten Sachen reicht dazu in der Regel nicht aus.

 

Sie kommt also an diesen Stand vorbei und bleibt doch aus irgendeinem Grunde stehen. Sie hockt sich vor einer der großen Umzugskisten nieder, nimmt wahllos eines der Bücher heraus und blättert oberflächlich die Seiten durch. Die altdeutschen Schriftzeichen machen es schwer, etwas vom Inhalt zu erfassen. Offenbar handelt es sich aber um eine Sammlung von Gedichten eines unbekannten Schriftstellers. Naja.

 

Ein anderes Buch läßt sich kaum blättern, die Seiten sind verklebt und auch ein wenig angeschimmelt. Mit spitzen Fingern tut sie auch dieses Buch vorsichtig zurück in die Kiste. Ein Drittes und ein viertes Buch geben ihren Inhalt zwar ohne Widerstand preis, jedoch können auch sie das Interesse von Jasmin nicht wecken.

 

Schließlich fällt ihr Blick auf ein recht gut erhaltenes Buch in einer anderen Kiste. Der Einband besteht aus feinem Leder mit geprägtem Muster vorne und hinten. Die beiden Buchdeckel sind durch einen starken Riegel aus Leder, der mit einem Schloß gesichert ist, fest verschlossen und verhindern so eine flüchtige Prüfung des Inhalts. Mühevoll versucht Jasmin das aus altdeutschen Buchstaben bestehende Wort auf dem Einband zu entziffern.

 

„Ta — ge – buch. Ein Tagebuch!“ durchfuhr es sie.

 

Der Gedanke an intime Geheimnisse eines fremden Menschen entzündet bei Jasmin sofort die Neugier und sie ist im Nu Feuer und Flamme. Nach eingehender Untersuchung des Buches macht sie sich an dem Lederriegel des Buches zu schaffen. Leider schlagen aber alle Versuche, das Schloß zu entfernen, fehl. Jeder Andere hätte nun wohl das Interesse verloren, nicht jedoch Jasmin. Im Gegenteil, sie entschließt sich sogar das Buch zu kaufen und nach kurzer Verhandlung reicht sie dem Mann hinter dem Stand einen kleineren Geldschein hinüber.

 

Die restlichen Stände würdigt sie nur noch mit flüchtigen Blicken und in Gedanken ist sie schon bei Ihrem erworbenen Tagebuch. Mit entschlossenem Schritt geht sie zu ihrem Wagen und fährt nach Hause.

2.Kapitel

 

Kaum in ihrer Wohnung angekommen wirft sie ihre Jacke über den Haken und legt das Buch vorsichtig auf den Küchentisch. Sie angelt sich eine angebrochene Flasche Wein aus dem Kühlschrank, ein scharfes Küchenmesser aus der Schublade und setzt sich an den Küchentisch.

 

Nach einer erneuten kurzen Untersuchung des Buches beschließt sie den Lederriegel einfach mit dem scharfen Messer zu durchtrennen. Gedanken gehen Ihr durch den Kopf, angetrieben von Neugier und Spannung, Gedanken an die Person, die diesen Buchseiten ihre Geheimnisse anvertraut hat. Was würde dieselbe wohl sagen, wenn sie Jasmin hier so sehen könnte, wie sie im Begriff ist, die lange und gut gehüteten Geheimnisse zu lüften? Respektvoll und vorsichtig setzt Jasmin das scharfe Messer an und beginnt den Lederriegel zu zerschneiden. Ohne großen Widerstand läßt sich das Siegel des Buches aufbrechen und Jasmin kann die erste Seite aufschlagen.

 

Jasmin sieht nur Handschrift! Altdeutsche Buchstaben, schwer leserlich! Sie blättert ein wenig in den Seiten und stellt fest, daß jede Seite eng und sehr sorgfältig mit Füllfederhalter beschrieben worden ist. Die altdeutsche Schrift schmiegt sich in engen und regelmäßigen Bögen an das Papier und es scheint fast, als wollte sie Sinn und Bedeutung der geschriebenen Zeilen nicht gleich preisgeben.

 

Jasmin konzentriert sich und entziffert die Überschrift auf der ersten Seite. „Korsett-Tagebuch von Esther“ liest sie. Darunter das Datum: „Frühling 1897!“.

 

Jasmin hält den Atem an und kann es nicht glauben. Sie überfliegt den Text auf den ersten paar Seiten und kurz darauf ist sie sich ganz sicher. Es handelt sich um das Tagebuch der 17-jährigen Esther, die teilweise wohl sehr ausführlich ihre ersten Erfahrungen mit Korsetts zu beschreiben schien. Teilweise täglich, teilweise wöchentlich hatte sie ihrem Tagebuch ihre Gefühle und die bestimmenden Ereignisse der jeweiligen Zeit anvertraut.

 

Jasmin schwankt zwischen Verwunderung und Faszination und beginnt auf den ersten Seiten intensiv zu lesen.

 

10. März 1897:
Nachdem ich in den letzten Tagen mein neues Korsett immer nur für kurze Zeit und auch nur leicht geschnürt ausprobieren durfte, hat mir Mutter heute endlich erlaubt, das Korsett gleich morgens anzulegen und den ganzen Tag zu tragen. Ich komme mir so erwachsen vor, als Mutter die Schnüre nach und nach immer etwas fester anzieht. Mir wurde plötzlich bewußt, wie steif das Korsett wirklich ist, das von meinen Achseln bis kurz über meine Hüften reicht. Trotzdem finde ich die Prozedur aufregend und spannend.
Als Mutter die Schnüre auf dem Rücken verknotet hat, meinte sie, daß ich mich noch nicht anziehen, sondern erstmal eine halbe Stunde auf dem Bett ausruhen soll. Zuerst verstand ich den Grund nicht, aber ich gehorchte. Bald darauf kam sie wieder in mein Zimmer und löste den Knoten meiner Schnüre. Dann forderte sie mich auf, meine Arme hinter dem Kopf zu verschränken und tief Luft zu holen. Ich tat, was sie sagte und bemerkte, wie sie mehrmals kräftig an den Schnüren zog. Es war meine erste richtige Einschnürung und ich spürte, wie das Korsett immer enger wurde.
Ich holte wieder tief Luft und Mutter zog die Schnüre noch fester. Das Atmen fiel mir schwerer, aber als Mutter die Schnüre verknotete und ich mich im Spiegel betrachten konnte, war ich sehr glücklich. Meine Taille war viel schmaler als vorher und meine Figur hatte sich toll verändert. Ich freue mich so über die neuen Kurven meiner Figur und kann deshalb auch das ungewohnte Gefühl der Einengung leicht ertragen. …

 

Jasmin schluckt trocken und nippt versonnen an ihrem Glas Wein. Gierig hatte sie nun diese Zeilen gelesen und versuchte Ihre Gedanken zu sortieren. Sie stellt fest, daß ihr das im Moment sowieso nicht gelingen würde, also liest sie weiter.

 

18.März 1897:
Das Korsett ist sehr eng und schränkt meine Beweglichkeit doch sehr ein. Ich kann nicht mehr so herumlaufen, wie ich es sonst immer gemacht habe. Mutter schnürt mir nun jeden Morgen das Korsett fest zu, so daß meine Taille nur noch 56cm/22“ Umfang hat. Sie hat gesagt, daß das Korsett meine Taille auf 50cm/20“ zusammenschnüren kann, aber ich müsste noch warten, bis ich soweit bin. Wie lange wird das wohl dauern?
Das einengende Gefühl ist merkwürdig ungewohnt und aufregend schön zugleich. Wenn meine Rippen wieder etwas schmerzen, dann betrachte ich mich einfach im Spiegel und was ich sehe, entschädigt mich etwas für die unangenehmen Begleiterscheinungen, die ich hinnehmen muß.

 

Jasmin hält erneut inne und grübelt: „… Das einengende Gefühl ist merkwürdig ungewohnt und aufregend schön zugleich…. Wie meint sie das? Wie kann es denn schön sein, wenn man kaum Luft bekommt?“ Offensichtlich kann sie auch diese Frage nicht klären und blättert zur nächsten Seite.

 

25.März 1897:
Ich habe mich schon recht gut an das Korsett gewöhnt und es behindert mich auch nicht mehr so. Fast ist es mir schon etwas unangenehm, wenn Mutter abends das Korsett aufschnürt und mir abnimmt.
Ich kann es nun richtig genießen mit Mutter im Park spazieren zu gehen. Viele Leute, dich mich kennen, bemerken die Veränderung meiner Figur und ich bin deshalb schon sehr stolz. Heute hat mir ein junger Mann lange hinterhergeschaut, das war sehr aufregend. Er hat mich von oben bis unten ganz intensiv angeschaut und scheinbar konnte er kaum die Augen von meiner Taille lassen. Es hat sich angefühlt, als wenn Schmetterlinge in meinem Bauch flattern würden und mein Herz hat plötzlich ganz schnell geschlagen. Wenn alle Männer so auf meine schmale Taille reagieren, dann will ich mich noch viel, viel enger schnüren. Je enger das Korsett geschnürt ist, desto weiblicher, schöner und erwachsener fühle ich mich. Hoffentlich erlaubt es Mutter schon bald, das Korsett ganz zuzuschnüren …

 

3.April 1897:
Endlich! Heute morgen hat Mutter mir das Korsett bis auf 53cm/21“ zusammengeschnürt. Sie hat mich gelobt, daß ich so gute Fortschritte mache. Aus ihrem Schrank hat sie mir heute zusätzlich ein paar Schnürstiefel aus schwarzem Leder geschenkt! Sie reichen knapp bis unter das Knie und haben einen 5cm hohen Absatz.
Mutter sagt, damit meine Füße schön klein und „damenhaft“ erscheinen, müssen sie so eng und klein sein. Auch wenn ich nicht besonders gut in den Stiefeln gehen kann, hat Mutter schon wieder recht.
Ich habe merkwürdige Gefühle, wenn ich im enggeschnürten Korsett und in den hochhackigen Stiefeln langsam durch mein Zimmer gehe. Ich kann es nicht beschreiben, aber es ist aufregend und schön. Wenn ich meine Augen schliesse und meine Hüften langsam kreisen lasse, dann kann ich das aufregende Gefühl so richtig geniessen.

 

Das Glas mit Wein ist leer. Jasmin schaut mit einen kurzen, etwas verstörten Blick auf den Boden des Glases und füllt mit dem Rest Wein aus der Flasche das Glas erneut. Sie bemerkt, wie ihre Lektüre sie in den Bann schlägt und sie kann ihre Faszination nicht leugnen. Was ist denn bloß so spannend an diesem Tagebuch? Geschrieben von irgendeinem jungen Mädchen vor ungefähr hundert Jahren! Wen interessiert das wirklich?
„Mich!“ sagt Jasmin laut vor sich hin und blättert wieder eine Seite weiter.

 

18.April 1897:
Lange habe ich nichts geschrieben, aber das ist nicht schlimm. Gestern war eine Freundin von mir zu Besuch. Sie wird auch von ihrer Mutter regelmäßig geschnürt, allerdings hat sie schon eine Taillenweite von 46cm/18“. Ich muß zugeben, daß ich neidisch bin, habe es mir aber nicht anmerken lassen. (Ich bin erst bei 51cm/20,5“ !) Sie trägt ihr Korsett allerdings auch nachts, das finde ich nicht schön. Ob meine Mutter mich auch nachts in mein Korsett schnüren würde?
Nachmittags hat ein Bote dann ein großes, längliches Paket gebracht. Ich konnte nur erkennen, daß es von unserem Korsett-Schneider war. Mutter hat es aber gar nicht ausgepackt, sondern gleich in Ihrem Schrank eingeschlossen. Wahrscheinlich hat sie sich auch ein paar neue Korsetts anfertigen lassen. Ich würde sehr gerne ein ganz besonders schönes Korsett haben, vielleicht aus weissem Satin oder aus roter Seide. Aber auf jeden Fall mit ganz vielen Rüschen und Verzierungen dran. Mutter hat so ein Korsett und es sieht wunderschön aus.

 

22.April 1897:
Gestern war kein schöner Tag. Ich weiß nun, was in dem länglichen Paket war, das Mutter vor wenigen Tagen bekommen hatte. Es enthielt unter anderem ein sehr langes Lederkorsett, das Mutter für mich hat anfertigen lassen! Es reicht mir von meinen Achseln bis zur Hälfte meiner Oberschenkel und ist aus festem Leder gemacht.
Als ich gestern mittag nicht aufrichtig zu meiner Mutter war, gab sie mir eine Ohrfeige und schickte mich sofort auf mein Zimmer. Kurze Zeit später kam sie dann hinterher und hielt in der einen Hand dieses neue Lederkorsett. In der anderen Hand trug sie ein neues Paar schwarze Lederstiefel. Ich habe sie noch nie so aufgebracht erlebt und ich wünschte, daß ich aufrichtiger gewesen wäre. Sie befahl mir, mich umzudrehen und ruhig zu stehen. Danach öffnete sie mein Kleid und ließ es zu Boden fallen. Gleich darauf löste sie die Schnüre meines Korsetts und nahm es mir ab.
Sie legte mir das Lederkorsett um die Taille und hakte es rasch auf ganzer Länge zu. Sie befahl mir, mich am Bettpfosten festzuhalten und begann es fest zusammenzuschnüren. Ich mußte mich fest an den Bettpfosten klammern, weil sie so kräftig an den Schnüren zog. Das Korsett nahm mir fast die Luft zum Atmen und es fühlte sich so eng und steif an!
Meine Taille war auf 46cm/18“ reduziert, als ich immer lauter nach Luft ringen mußte und sie innehielt, um die Schnüre zu sichern. Mit strengem Ton befahl sie mir, mich auf das Bett zu legen, was gar nicht so einfach war! Nachdem ich auf dem Bett lag, griff sie nach dem neuen Paar Lederstiefel und schnürte auch diese mit Nachdruck und äußerster Kraft zu.
Die Stiefel hatten sehr hohe Absätze und meine Füße wurden stark gedehnt, was zuerst sehr ungewohnt und unangenehm war. Die Stiefelschäfte reichten weit über die Knie und endeten wenige Zentimeter vor dem unteren Rand des Lederkorsetts. So straff es ging, befestigte Mutter die starken Strapse des strengen Lederkorsetts an den Stiefeln.
So mußte ich dann den ganzen Tag auf dem Bett liegen und die strenge Schnürung der Stiefel und des Lederkorsetts ertragen. Alleine aufzustehen war unmöglich und ich fühlte mich stark zusammengeschnürt von oben bis unten.
Ich werde Mutter nie wieder anlügen!

 

Jasmin wischte ihre feuchten Hände an der Jeans ab und leerte nun das Glas in einem Zuge. Sie konnte nicht ganz glauben, was sie da las! Scheinbar wurden früher bei der Erziehung der Töchter wohl ganz andere Methoden angewendet, als sie es sich bis jetzt vorstellen konnte!

 

Gleichzeitig abstoßend und doch faszinierend erschien ihr der Gedanke an diese absolut strenge Behandlung! Bisher war ihr sinnlose und unbegründet strenge Autorität immer zuwider gewesen und doch: In ihr keimte der Wunsch auf, etwas Gleiches zu erleben wie Esther. Die gleiche Situation mit den gleichen Gefühlen: Strenge, Unnachgiebigkeit, Beherrschung.

 

Jasmin legt das Tagebuch beiseite und reibt sich die Augen. Sie merkt, wie sie sich in das Buch vertieft hatte und versucht ihre Gedanken abzuschütteln. Sie beginnt sich etwas zu Essen zu machen und beschäftigt sich anschließend noch etwas mit Hausarbeit. Leider hat ihr Freund Jeff heute abend keine Zeit und so muss das Fernsehprogramm etwas Unterhaltung bieten.

 

Als die Spätnachrichten verkündet sind, drückt Jasmin gelangweilt den AUS-Knopf auf der Fernbedienung. Ihr rauschen die Bilder der täglichen Horror-Meldungen noch im Kopf herum.

 

„Früher war die Welt bestimmt noch nicht so verrückt und so voller Gewalt! Früher…!“

 

Sie stockt in ihrem Gedanken und sieht auf einmal Esther vor sich: Ein sehr hübsches, junges Mädchen! Sie ist fest eingeschnürt in ein schwarzes Lederkorsett mit einer sehr schmalen Taille und gerundeten Hüften. Die lockigen, dunklen Haare hängen zwischen ihren Schultern herunter und ihre großen, dunklen Augen schauen unschuldig und verletzlich. Dieses Bild von Esther hatte sich in Jasmin’s Gedächnis eingeprägt und dieses Mädchen erscheint ihr auf eine magische Weise verlockend und begehrenswert, voller Ausstrahlung und weiblicher Reize.

 

Während sie im Bad in den Spiegel schaut, läßt sie prüfend ihre Finger über ihre Figur gleiten. Ihr Busen mittelgroß und wohlgeformt, ihre weiblichen Kurven unspektakulär, aber vorhanden. Noch nie hatte sie Gewichtsprobleme gehabt und doch schlummert hier und da ein kleines Pölsterchen. Unvermittelt stemmt sie ihre Hände fest in die Taille, um herauszufinden, wie schmal sie sein kann.

 

„Wieviel sind 46cm? Wie schmal könnte ich meine Taille zusammenschnüren?“ überlegt sie sich und holt ein Maßband aus der Küchenschublade. Sie legt das Maßband um die Taille und zieht es fest zusammen. Bei 55cm gibt sie auf, um das Maßband nicht zu ruinieren. Ein kurzen Augenblick starrt sie wie in Trance auf ihre Figur im Spiegel und fasst einen Entschluß: Einmal möchte Sie auch die Taille mit so einem alten, echt viktorianischen Korsett formen und einschnüren, einmal auch diese aufregenden Gefühle erleben, einmal auch ihre weiblichen Reize so betonen und mit ihnen spielen!

 

Als sie sich in die Bettdecke einrollt, scheint sie von diesem Gedanken wie gefesselt und erneut greift sie zu den Tagebuch von Esther.

 

29.April 1897:
Morgen ist Tanz in den Mai und ich darf das neue Kleid anziehen, was Mutter mir gekauft hat! Damit ich es anziehen kann, hat Mutter mein normales Korsett heute morgen vollkommen zusammengeschnürt! Meine Taille hat nun einen Umfang von nur 50cm/20“! (Bis jetzt hat sie mir nur das schwarze Lederkorsett enger geschnürt!)
Das Korsett ist sehr eng und es schmerzt etwas. Aber ich fühle eine innere Anspannung und Erregung, die wunderbar ist. Bei dem Gedanken an das morgige Fest freue ich mich ganz besonders. Es werden viele Menschen dasein und ich möchte unbedingt besonders schön sein. Vielleicht sehe ich ja den jungen Mann von neulich wieder. Wenn er mich doch noch einmal so anschauen würde …

 

Jasmin schließt die Augen und läßt das Tagebuch auf den Nachttisch sinken. Sie versucht sich Esther vorzustellen, wie sie eng in das Korsett geschnürt auf dem Bett liegt und das Tagebuch schreibt. Ihre Gedanken ziehen weiter zu dem Fest, wo viele Menschen tanzen und sich in Takt der Musik drehen. Mittendrin tanzt Esther geführt von einem jungen Mann und sie schaut sehr glücklich aus. Er hat seinen Arm fest um Esthers schlanke Taille geschlungen und es scheint, als wenn er sie nicht mehr loslassen möchte …

 

Plötzlich sieht Jasmin sich selbst am Rande der Tanzfläche stehen und gespannt das Treiben und die tanzenden Paare verfolgen. Scheinbar möchte mit ihr keiner tanzen und fast verzweifelt schaut Jasmin den Paaren hinterher. Ihr fällt auf, daß alle Mädchen sehr schön sind und ihre ausgeprägten Rundungen von wunderbar langen und wallenden Kleidern verhüllt werden. Jasmin dagegen hat nur ein einfaches, kurzes Kleid an und ihre Figur erscheint ihr eher plump. Warum hat sie nicht auch eine so schlanke Taille und warum trägt sie nicht ein so schönes Kleid?

 

Im nächsten Moment kommt Esther direkt auf Jasmin zu und zischt:

 

„Du solltest endlich auch ein Korsett anlegen und Dir etwas anderes anziehen, sonst wird nie jemand mit Dir tanzen!“

3.Kapitel

 

Am nächsten Abend sitzen Jasmin und ihr Freund Jeff am Tisch in der Küche und lassen sich das kunstvoll gekochte Abendessen schmecken. Die Kerzen brennen und im Hintergrund säuselt leise klassische Musik.
Jeff hatte Ärger im Büro und Jasmin versucht nun mit viel Geschick ihn etwas aufzumuntern. Offensichtlich scheint ihr das auch tatsächlich zu gelingen, denn nachdem die erste Flasche Wein fast geleert ist, schiebt sie mit schmeichelhafter Geste ihren runden Hintern auf seinen Schoß und schlingt ihre Arme um seinen Hals. Genüßlich läßt sie ihre Lippen über seine Wange streichen und liebkost seine weichen Ohrläppchen. Jeff schließt seine Augen, genießt die besonders zärtliche Behandlung und saugt den süßen Duft ihres Parfums tief ein.

 

„Fühlst Du Dich jetzt besser?“ säuselt Jasmin in sein Ohr.

 

Jeff grunzt zufrieden und schmiegt sein Gesicht an ihre weichen Rundungen. Das war die richtige Stimmung, die Jasmin brauchte, um ihr Anliegen bei Jeff vorzubringen.

 

„Darling, findest Du mich eigentlich attraktiv?“

 

Jeff grunzt wieder und murmelt in ihren Busen hinein:

 

„Schnuffel, Du weißt doch, daß ich Dich attraktiv finde. Sonst wäre ich doch nicht mit Dir zusammen!“

 

Jasmin ist aber noch nicht zufrieden und hakt nach:

 

„Aber wie attraktiv findest Du mich? Ich meine, findest Du, daß ich eine schlanke Figur habe?“

 

In diesem Moment glaubt Jeff die Absicht in Jasmins Frage zu durchschauen. Er befürchtet, daß es eines von diesen Gesprächen wird, die eigentlich nur in Streit und Twist enden können. Meistens ist Jasmin dann 2 Tage nicht ansprechbar, bis sich die Sache wieder eingerenkt hat. Vorsichtig schaute er sie an und versichert aber mit fester Stimme:

 

„Schnuffel, Deine Figur ist schlank genug und ich finde Sie sehr attraktiv! Bestimmt!“

 

Jasmin genügt das aber nicht. Für sie hörte sich das so lapidar an und gar nicht leidenschaftlich! Sie bohrt weiter:

 

„Was würdest Du sagen, wenn ich mir mal wieder etwas scharfe Wäsche kaufen würde? Ich denke da an etwas Besonderes, nicht so das Übliche!“

 

Steckt in diesen Worten irgendeine Falle? Blitzschnell prüft Jeff die verschiedenen Möglichkeiten einer Antwort auf diese Frage: Im Falle seiner Zustimmung könnte Jasmin denken, daß er neue Reizwäsche für notwendig halten würde, damit er sie attraktiv findet. Auf der anderen Seite kann er aber auch von schöner Reizwäsche selten genug bekommen! Aus diesem Grund beschließt er das Risiko eines kleinen Wortgefechts einzugehen und antwortet wahrheitsgemäß:

 

„Klar, schöne Reizwäsche finde ich toll. Das weißt Du doch, oder?!“

 

Mit einem verschmitzten Lächeln vergräbt er sein Gesicht wieder zwischen ihren beiden Brüsten und genießt den wunderbaren Duft, den Jasmin ausstrahlt. Gleichzeitig spürt er ihren Herzschlag, kräftig und schnell. Jasmin ist offensichtlich unruhig und etwas aufgeregt.

 

„Na klar weiß ich das! Ich habe da aber etwas anderes im Sinn …. Hast Du schon mal ein … Nein, also, was würdest sagen, wenn ich mal so ein richtiges antikes Korsett tragen würde? Macht Dich das an?“

 

Die Antwort zeigte, daß Jeff auf das richtige Pferd gesetzt hatte. Etwas verblüfft taucht er auf und schaut Jasmin fragend an.

 

„Ein richtiges Korsett? Wie kommst Du denn darauf?“

 

Mit kurzen Worten berichtet Jasmin von dem Korsett-Tagebuch und dem, was sie am Tage zuvor darin gelesen hatte. Jeff bemerkt ihre Faszination und hört gespannt zu.

 

„Weißt Du, seit gestern denke ich ununterbrochen an diese Esther und ich würde alles drum geben, einmal ein solches Korsett tragen zu können. Vielleicht kann man so etwas ja irgendwo anfertigen lassen?!“ schließt Jasmin ihre Erzählung.

 

Jeff überlegt kurz und schlägt vor, daß Jasmin ja mal das Internet nach mehr Informationen durchforsten könnte. Mit Sicherheit würde dort etwas zu diesem Thema zu finden sein!

 

Jasmin ist begeistert von Jeffs Idee und beschließt am nächsten Tag im Büro gleich die erste Recherche zu starten. Erleichtert über den erfolgreichen Verlauf ihres “taktischen” Gesprächs schlingt sie ihre Arme um seinen Hals und küsst ihn leidenschaftlich. Kurze Zeit später steht sie auf und mit einem verführerischen Blick zieht sie Jeff in Richtung Schlafzimmer …

 


 

Am nächsten Morgen fährt Jasmin ziemlich verschlafen in die Firma und muß unaufhörlich gähnen. Jeff hatte am gestrigen Abend wieder mal nicht genug bekommen können und so war es ganz schön spät geworden. Trotzdem ist Jasmin bester Laune, denn sie kann es gut leiden, wenn Jeff sich so unersättlich zeigt …

 

Mit einem Lächeln auf den Lippen betritt sie ihr Büro und wünscht allseits einen guten Morgen. Ihre Kollegin muffelt wie jeden Morgen irgendetwas Unverständliches in die Gegend, aber heute wird sich Jasmin darüber nicht ärgern. Sie hat andere Pläne.

 

Nachdem Sie einige wichtige Dinge erledigt hat, startet sie ihren Internet-Browser und beginnt “ihre” Recherche. Nach kurzerÜberlegung wählt sie die Seite einer Suchmaschine und gibt schlicht  das Stichwort „Korsett“ ein …

 

Nach einigen Sekunden wirft der Computer eine Fülle von verschiedenen Seiten aus. Jasmin beginnt von der einen zur anderen Website zu surfen und den Inhalt zu studieren. Viele Seiten benutzen den Begriff Korsett als Metapher, wieder andere beschreiben nur medizinische Inhalte. Plötzlich aber stockt Jasmin der Atem. „The Right Place“ nennt sich die Adresse und hastig klickt auf den Link.

 

„Das ist es!“ denkt sie und wie gebannt starrt sie auf die bunten Bilder, die schöne Frauen in stark taillierten Korsetts zeigen. Fasziniert betrachtet Sie die Bilder und labt sich an den scharfen Kurven der streng geschnürten Damen. Immer neue Bilder sind zu enddecken, und immer neue, aufregende Details an den wunderschönen und nahezu authentischen Korsetts fallen ihr auf. Zwischendurch fesseln auch informative Texte ihre Aufmerksamkeit, die sich mit einem kleinen historischen Rückblick zum Thema Korsett oder auch mit einer Schüranleitung beschäftigen. Weiterhin bietet die Website bietet ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Korsetts, deren Vorzüge und Details ausführlich beschrieben werden.

 

Genau das war’s, was Jasmin suchte. Sicherlich würde sie zunächst sowieso nicht den Mut haben, um in einem Wäschegeschäft direkt nach einem solchen Korsett zu fragen. Auf dieser Website konnte sie sich in Ruhe die Korsetts anschauen und dann das Schönste für sich heraussuchen. Ungläubig registrierte sie die Anzahl verschiedenen Hersteller für viktorianische Korsetts, besonders Axfords und Vollers. Jasmin ist völlig aus dem Häuschen und aufgeregt notiert sie sich die Adresse der Website und die Telefonnummer des Versandhandels.

 

Kurz darauf entdeckt sie weitere Websites, die sich mit dem Thema Korsett beschäftigen. Sie druckt eine Reihe von Seiten aus, die viele Informationen enthalten über das Schnüren, Training und den Umgang mit einem Korsett. Unter anderem erregt auch eine kurze Korsettgeschichteihre Aufmerksamkeit, die sie auch ausdruckt. Schließlich nimmt sie den kleinen Stapel Papier und verstaut ihn in der Tasche.

 


 

Nachdem sie den Rest ihres Büro-Tages eher unruhig und unkonzentriert absolviert hat, macht sie früh Feierabend und fährt auf direktem Wege nach Hause. Den Mantel rasch an den Haken gehängt und Tasche mit der gesammelten Beute auf das Sofa geworfen. Sie schnappt sich noch schnell etwas Wein aus dem Kühlschrank und breitet sich auf dem Sofa aus.

 

Mit höchster Konzentration studiert sie die Ausdrucke und liest zunächst „The Corset Discipline for the Beginner“. Hier haben schlaue Damen Ratschläge für die Erziehung junger Mädchen zusammengestellt, wobei Jasmin einzelne Passagen sich Wort für Wort auf der Zunge zergehen lässt:

 

… Das erste Korsett sollte unbedingt lang genug sein, um alle Bewegungen des Körpers von den Schultern bis zu den Knien steuern und kontrollieren zu können. Es sollte steif genug sein, um eine aufrechte, anständige Haltung zu erzwingen. Auf beiden Seiten der Rückenschnürung sollte das Korsett mit zwei besonders starken, vorgeformten Stahlstangen versehen sein, welche für eine stolze Biegung des Rückens sorgen. Zusammen mit einer breiten, geraden und sehr steifen Vorderplanchette wird so eine eine sehr aufrechte und anständige Haltung des ganzen Körpers erzwungen, wobei die Schultern zurückgedrängt werden …..

 

Jasmin gönnt sich einen Schluck Wein, bevor sie weiterliest. Sie überfliegt die Zeilen und die Tips und Empfehlungen scheinen sich dem ähnlich zu sein, was Esther in ihrem Tagebuch schreibt.

 

…Die Strapse des Korsetts sollten an schenkelhohen Lederstiefeln befestigt werden und so fest wie möglich angezogen werden, so daß ein Heraufrutschen des Korsetts am Körper verhindert wird. Die Stiefel sollte mit Stäbchen so verstärkt sein, damit Falten vermieden werden können. Weiterhin sollten sie eine kurzen Vorderschuh aufweisen, der in einem ausgeprägten Bogen in einen 5cm-hohen Absatz übergeht….

 

An einer anderen Stelle wird darauf hingewiesen, wie wichtig Kontinuität beim Korsett-Training ist. Jasmin schluckt, als sie liest:

 

…Ein Mädchen, das mit dem Korsett-Training erst begonnen hat, wird üblicherweise den Gedanken nicht mögen, das Korsett auch bei Nacht zu tragen zu müssen. Natürlich wird sie in den ersten Nächten schlaflos sein und sich unwohl fühlen, da sie gewöhnt ist sich ohne jede Einschränkung zu entspannen. Plötzlich muß sie begreifen, daß sie in ein festes Korsett eingeschnürt ist, welches sie dazu zwingt, eine ungewohnt angespannte Haltung, sowohl bei Tag als auch bei Nacht, einzunehmen. Besonders bei Nacht, wenn es ruhig ist im Haus und sie viel Zeit hat, ihre Situation zu realisieren,  wird die Versuchung groß sein, die Schnüre zu lockern oder sich auf andere Art und Weise Erleichterung zu verschaffen. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Freiheit der Hände zu begrenzen, während das Mädchen im Bett ist. Besonders gut für diesen Zweck eignen gepolsterte Lederarmbänder, die an beiden Seiten des Betts befestigt werden, dort wo die Arme bei Rückenlage sowieso zum Liegen kommen würden….

 

Jasmin reagiert mit leichtem Stirnrunzeln und Kopfschütteln. “Ganz schön heftig!” denkt sie sich und betrachtet zunächst erstmal viel lieber die vielen Bilder von den Korsetts, die sie sich ausgedruckt hatte. Eigentlich möchte sie sich auch gleich für eins entscheiden und dann umgehend eine Bestellung auf den Weg bringen.

 

Die nächsten zwei Stunden bringt sie mit den Unterlagen und den Bildern der Korsetts zu. Nach mehrmaligem Hin- und Her hat sie sich für ein schönes Korsett entschieden. Sie überlegt, ob sie Jeff etwas sagen soll und entscheidet sich aber gleich dagegen. Sie beschließt ihn zu überraschen und sammelt all die Unterlagen zusammen, um am nächsten Tag per Fax ein Bestellung aufzugeben. Als sie die Wohnungstür klappen hört beeilt sie sich besonders und verstaut wieder alles in Ihrer Tasche.

 

Jeff kann sich über einen besonders leidenschaftlichen Begrüßungskuß von Jasmin freuen und nimmt sie fest in seine Arme.

4.Kapitel

 

Wenige Tage später hatte Jasmin eine Bestellung per Internet aufgegeben und ersehnt nun die Ankunft ihres Wunsch-Korsetts mit jedem Tag mehr herbei. Jeff hatte schon mehrmals nachgefragt, was denn nun aus der „Korsett-Sache“ geworden sei und sie hatte ihn immer wieder vertröstet. Mit Genuss nahm sie aber seine Neugier und sein Interesse zur Kenntnis! Offensichtlich interessierte ihn dieses aufregende Wäschestück genauso wie Jasmin.

 

In der Zwischenzeit las sie immer wieder in dem Korsett-Tagebuch und verfolgte die Geschichte von Esther mit gespannter Aufmerksamkeit. Sie verschlang die Schilderungen von Esther, die zum Teil recht detailliert das sehr strenge Korsett-Training beschreiben, welches ihre Mutter mit ihr absolviert. Die Schnürungen werden strenger und mit neuen Korsetts will die Mutter ihren Taillenumfang weiter reduzieren. Mit Herzklopfen las Jasmin folgende Berichte:

 

29. August 1897:
Das Anlegen und Tragen eines Korsetts ist für mich nun zur täglichen Routine geworden, nachdem Mutter mich jeden Morgen ohne Ausnahme immer so eng wie möglich schnürt. Das zunächst immer etwas unangenehme Gefühl des strengen Korsetts am Morgen wandelt sich dann aber meistens recht schnell in ein eher angenehmes Gefühl … ich empfinde mit dem Korsett eine gewisse Geborgenheit und Sicherheit, ein Gefühl, dass ich eigentlich nicht mehr vermissen möchte … schon merkwürdig!
Immer häufiger wünschte ich mir dann auch eine noch stärkere Einschnürung, ein noch intensiveres Gefühl und heute war es dann endlich so weit!
Mutter hatte in der Zwischenzeit ein weiteres Korsett für mich anfertigen lassen und es mir heute angelegt! Der Taillenumfang beträgt nur noch 46cm/18“ und es ist wesentlich steifer als das alte Korsett, hat aber ansonsten einen ähnlichen Schnitt. Es ist aus glänzendem, weissen Satin gefertigt und reicht von meinen Brüsten bis weit über meine Hüften. Es ist wirklich sehr, sehr eng und ich kann nur schwer atmen, aber es sieht trotzdem wirklich wunderschön aus!
Zusätzlich hatte Mutter vom Personal in meinem Zimmer auch eine Haltestange installieren lassen, die nun immer an zwei Seilen von der Decke hängt. Erst muss ich meine Hände durch zwei Lederschlaufen an den Enden der Haltestange stecken, die Mutter dann fest um meine Handgelenke schnallt. Dann zieht Mutter an den Seilen die Haltestange so nach oben, bis ich nur noch auf den Zehenspitzen stehen kann. Wenn sie mir dann das Korsett zuschnürt, geht es viel leichter und schneller!
Ich fühle mich dann schon sehr hilflos und ausgeliefert, denn ich kann nichts dagegen tun, wenn Mutter das Korsett so eng schnürt, wie sie es für richtig hält! Aber irgendwie empfinde ich die strenge Behandlung und das schnelle Schnüren auch als sehr aufregend! Ich kann es nicht mit Worten beschreiben ….Ich musste schon mühsam nach Luft ringen und war doch fast enttäuscht, als Mutter die Schnürprozedur beendete. Ob Mutter und meine Freundin wohl ähnliche Gefühle beim Schnüren ihrer Korsetts empfinden?

 

2.Oktober 1897:
Seit einigen Tagen erwartet Mutter von mir, daß ich auch nachts ein enges Korsett trage! Auch wenn mir das Einschnüren in ein Korsett gefällt, so ist mir der Gedanke doch ziemlich unbehaglich! In der ersten Nacht habe ich deshalb auch mein neues Schlafkorsett erst gelockert und später dann ganz abgelegt!

 

Mutter war dann am anderen Morgen sehr ungehalten und ich habe zur Strafe das schwarze Leder-Korsett mit den langen Stiefeln ganz zugeschnürt einen ganzen Tag auf dem Bett liegend ertragen müssen. Seit dem Tag fesselt Mutter meine Handgelenke nachts mit Lederriemen fest an die Seiten des Bettes, so daß ich die Schnüre meines Schlafkorsetts nicht mehr alleine lösen kann. Das macht mir etwas Angst, aber vielleicht kann ich mich mit der Zeit daran gewöhnen?

 

Schön daran ist, dass das Einschnüren in das Korsett für den Tag morgens nun leichter geht! Wie du siehst, liebes Tagebuch, versuche ich immer das Gute an meinem Korsett-Training zu sehen! Das fällt mir nicht immer einfach, besonders wenn Mutter so streng zu mir ist, aber ich freue mich über meine Fortschritte und meine gute Figur!

 

 

Jasmin bemerkte in Esthers Worten die veränderte Einstellung gegenüber dem strengen Korsett-Training und die Berichte machten sie immer neugieriger und unruhiger! Jasmin wollte nun auch unbedingt am eigenen Leibe spüren, was Esther widerfahren ist!

 


 

Viereinhalb Wochen nach dem Versand ihrer Bestellung klingelt es morgens an der Haustür. Sie genießt gerade ein paar wohlverdiente Tage Urlaub und stöbert in der Morgenzeitung. In der rechten Hand hält sie den großen Becher Kaffee und mit der linken Hand schliesst sie den Kragen von Jeffs flauschigen Morgenmantel, als es an der Tür klingelt. Der freundliche Postbote drückt ihr ein längliches Päckchen in die Hand und läßt sich den Empfang quittieren.

 

Aufgeregt und mit zittrigen Händen geht sie ins Wohnzimmer und legt das Päckchen auf den Tisch. Da müsste das Korsett sein, welches sie bestellt hatte. Gleich öffnen? Oder erst später? Jasmins Neugier siegt und nervös reißt sie die Klebestreifen der Verpackung weg.

 

Zum Vorschein kommt ein in eine Plastikhülle eingerolltes Wäschestück aus pfirsichfarbenem Satin. Sie zieht die Hülle herunter und rollt das Korsett auf dem Tisch vollständig auseinander. Andächtig streicht sie über den glänzenden Stoff und bewundert die vielen Details des wunderschönen Korsetts. Warum nicht gleich ausprobieren? Wenn nicht jetzt, wann dann? Sie nimmt das Korsett und geht ins Schlafzimmer, um es anzuprobieren. Ihr Herz schlägt wild und sie geniesst die Vorfreude auf das erste Schnüren.

 

Sie läßt den Morgenmantel zu Boden fallen und greift nach dem Korsett. Langsam öffnet sie die Haken der Vorderschließe und lässt dann mit zittrigen Händen das Korsett um ihre Taille gleiten.

 

Erst die Vorderschließe unten einhaken und dann das Korsett oben zusammenziehen! Dann verriegelt sie die Schließe vollständig, rückt das Korsett zurecht und zieht sorgfältig die Falten ihres Nachthemd darunter glatt.

 

Erregt schliesst Jasmin die Augen und geniesst das Gefühl der ungewissen Anspannung. Ihre Hände gleiten über den kühlen, glatten Satin, der ihren Oberkörper nun umschliesst und was ihre Fingerspitzen ertasten, jagt ihr einen Schauer über den Rücken!

 

Mit einem Schritt positioniert sie sich vor ihren großen Spiegel und dreht sich, so daß sie die sich kreuzenden Schnüre des Korsetts am Rücken sehen kann. Vorsichtig greift sie nun mit jeder Hand nach einer Schlaufe, die in Höhe der Taille seitlich auf der Rückseite des Korsett herunterhängen. Sie nimmt die Schnüre fest in beide Hände und beginnt sie langsam, ganz langsam seitwärts auszustrecken.

 

Das Korsett beginnt sich langsam zusammenzuziehen und sich fester an Jasmins Körper anzuschmiegen. Erst jetzt wird ihr bewußt, in welcher Länge das Korsett ihren Körper umschließt und wie es ihre Bewegungsfreiheit einschränkt. Dabei fühlte es sich weniger eng an Brust oder Hüfte an, dafür umso mehr in der Taille.

 

Jasmin atmet schwer. Sie spürt die Erregung in sich aufsteigen, als sie sich dazu entschließt, sich dem Zwang des Korsetts nicht zu widersetzen. Vor ihren Augen sieht sie Esther, wie sie in den Schlaufen der Haltestange hängt und von Ihrer Mutter geschnürt wird. Dieser Gedanke erregt sie weiter und ein zweites Mal atmet sie tief ein und strafft die Schnüre mit einem kräftigen Ruck.

 

Das Korsett engt ihre Taille weiter ein und beginnt ihre Figur zu formen. Sie wirft einen Blick in den Spiegel und kann schon den deutlichen Unterschied zu vorher erkennen. Ihre Haltung ist plötzlich aufrecht, ihre weiblichen Rundungen treten deutlich hervor und sie fühlt sich ganz merkwürdig, so anders …

 

Erneut holt sie tief Luft, streckt ihre Arme und zieht kräftig an den Schnüren. Genußvoll ergibt sie sich druckvollen Macht des regiden Korsetts, welches zunehmend ihren Körper umklammert. Es verjüngt ihren gewölbten Brustkorb nach unten hin wie ein Trichter, so daß er beinahe wie ein Ei in der Schale ruht. Ihre runden Brüste werden zur Hälfte fest von den Körbchen des Korsetts umschlossen und nachdrücklich nach oben geschnürt, so daß sie mit leichter Wölbung aus dem Nachthemd hervorschauen.

 

Jasmin reckt ihre Arme mit den Schnüren über den Kopf, so daß sich das Korsett noch enger um ihre Taille spannt. Ihr Herz klopft und sie schließt genußvoll die Augen, um dieses leidenschaftliche Gefühl in ihrem Körper voll auszukosten. Sie spürt die aufsteigende Erregung und ein weiteres Mal zerrt sie kräftig an den Schnüren.

 

Die unnachgiebige Strenge, mit der sich das Korsett wie ein steifer Panzer um ihre Taille legt und ihren Brustkasten unnachgiebig in die Höhe zwängt, raubt ihr den Atem. Sie läßt ihre Finger über die nun schwungvollen Kurven ihrer eingeschnürten Figur gleiten, um ihre schmale Taille zu umfassen, während sie hastig nach Luft schnappt. Der faltenfrei gespannte und pfirsich-farbene Satin des Korsetts schimmert sanft im Licht der Deckenstrahler und schmückt Jasmins neue Silhouette.

 

Die aufkommende Hilflosigkeit schürt Jasmins Verlangen und mit schwindender Kraft zieht sie an den Schnüren, zwei-, dreimal. Erschöpft schaut sie in den Spiegel und versuchte zu begreifen, was dieses wunderbare Korsett mit ihrem Körper anstellt. Die eingearbeiteten Stäbchen zwingen ihren Oberkörper in eine vorgegebene Haltung und lähmen seine Beweglichkeit. Die nun fest verschnürten Brüste scheinen dem Druck zu entfliehen zu wollen und wölben sich herausfordernd über den Rand des Korsetts. Gleichzeitig drängt der pfiffige Schnitt des Korsetts Jasmins Unterleib zurück und betont ihren knackigen, festen Hintern.

 

Obwohl noch ein Spalt zwischen den beiden Schnürkanten klafft, hat Jasmin nicht mehr die Kraft das Korsett vollständig zuzuschnüren. Deshalb legt sie sich die langen Schnüre mehrmals fest um die Taille und sicherte sie vorne mit einer Schleife.

 

Mit zusammengeschnürter Taille betrachtet Jasmin atemlos ihre Figur im Spiegel und geht einige Schritte auf und ab, um sich an das aufregende Gefühl zu gewöhnen. Sie fühlt sich der Gewalt des Korsetts ausgeliefert, aber auch beschützt, beherrscht, aber auch geborgen. Das Korsett zwingt sie mit dem Brustkorb zu atmen, wobei sich ihre prallen Brüste simultan zu jedem Atemzug heben und senken.

 

Atemlos schnappt sie nach Luft, während in ihrem Bauch die Schmetterlinge anfangen zu tanzen. Sie spürt die anhaltende Erregung in Ihrem Körper, die ihre Spalte feucht werden lässt. Wieder schliesst sie die Augen und stellt sie sich vor, Jeff wäre in diesem Augenblick hier! Wie es wohl wäre, wenn er sie in dieses wahnsinnige Korsett schnüren würde, sie hilflos am Schnürtrapez hängen würde und so Jeffs Willen vollkommen ausgeliefert wäre?

 

Diese Vorstellung bringt ihr Blut weiter in Wallung und es ist dieser Augenblick voller Anspannung und erregender Leidenschaft, in dem sie sich entschließt, ihre Taille auch einem strengen Training mit dem Korsett zu unterziehen. So wie es Esther! Naja, nicht ganz so, aber fast so! Was für eine Vorstellung, dieses prickelnde Hochgefühl immer wieder spüren zu können, immer dann, wenn Sie es möchte….oder wenn Jeff es möchte!

 

Etwas unsicher legt Jasmin sich auf Ihr Bett und wie in Trance spielen ihre Hände mit den scharfen Kurven ihrer neuen Figur. Ihr Atem geht schnell und unruhig und immer wieder versucht sie tief Luft zu holen, was das Korsett natürlich effektiv verhindert. Jasmins Empfindungen verschwimmen, ihre geschlossenen Augen nehmen bunte Farben und wilde Formen wahr, in ihre Ohren rauscht das Blut und ihr ganzer Körper zittert immer stärker in gieriger Erwartung eines erlösenden Orgasmus.

5.Kapitel

 

Die erste Einschnürung in das neue Korsett hatte bei Jasmin einen bleibenden Eindruck hinterlassen und in den folgenden Tagen probierte sie das Korsett immer wieder an. Sie übte das Anlegen und das Schnüren und genoss dabei immer wieder die in Ihr aufsteigenden starken Gefühle.
Jeff hatte sie immer noch nichts von Ihrer neuen Errungenschaft erzählt, sie plante ihn richtig zu überraschen und so schwindelte sie ihn an, wenn er nach der „Korsett-Sache“ fragte. Jeff wunderte sich natürlich, weil Jasmin ihm erst so fasziniert berichtet hatte und nun passierte nichts? Naja, drängen wollte er nun aber auch nicht, schliesslich war es ja Jasmins Idee.
Jasmin begann sich mehr und mehr mit dem Korsett auseinander zu setzen und schrittweise probierte sie aus, wie lange sie das Korsett erdulden konnte. An einzelnen Tagen legte Sie das Korsett morgens nach dem Aufstehen an, bevor sie ins Büro ging, an anderen Tagen schnürte sie Ihre Taille erst am Abend ein. Dabei schnürte sie das Korsett immer so eng, je nachdem, wie sich sich fühlte oder Ihre Laune war, aber nicht selten war sie einem Höhepunkt nahe …

 

Es ist einer von diesen dunklen, verregneten Abenden, wo man einfach zu gar nichts Lust hat. Jasmin liegt alleine auf dem Sofa und lauscht dem trommelnden Geräusch der Regentropfen auf dem Dachfenster. Im Hintergrund brummt Barry White seine Liebesbekundungen und im Kamin knistert das Feuer. Es ist richtig schön gemütlich und genüsslich kuschelt Jasmin sich tief in die Sofakissen hinein. Heute abend hatte sie kein Korsett angelegt, denn sie hatte beschlossen einfach nur den Abend zu geniessen und sich treiben zu lassen.
Mit geschlossenen Augen denkt Jasmin an so manche schöne Stunde mit Jeff zurück, der schon wieder mal auf einer Dienstreise ist. Sie denkt an zärtliches Kuscheln bei Kerzenschein, an Pizza und Wein auf dem Fussboden oder an viele Kissenschlachten im Schlafzimmer. Mit einem zufriedenen Lächeln auf Ihren Lippen erinnert sie sich aber auch an die vielen sinnlichen Momente zurück, die beide miteinander geniessen konnten und in denen sie sich noch viel näher waren als sonst. Noch einmal atmet Jasmin tief durch und läßt sich von ihren Gedanken in eine andere Welt entführen …

 

 

…Während Jasmin bäuchlings auf dem Bett liegt, spürt sie Jeffs große Hände auf Ihrem Rücken, die forschend jede Erhebung massieren und mit Hingabe jede ihrer Muskeln bearbeiten. Jeff nimmt noch mehr von dem Massageöl und nach einigen weiteren Minuten mit kreisenden Bewegungen ist auch der Rest des Öls in die weiche Haut ihres Rückens eingezogen. Jasmin spürt, wie sich Jeffs Hände auf ihrem nackten Körper immer weiter vortasten und die Rundungen ihres knackigen Hinterns nachzeichnen. Mit Hingabe betrachtet Jeff die weiblichen Rundungen von Jasmins wunderschönen Körper, die sich weich in dem dämmerigen Licht der Nachtischlampe abzeichnen. Jasmin scheint Jeffs begierigen Blicke zu spüren, was ein starkes Verlangen in ihr auflodern läßt.
Die erotische Massage und die tollen Formen von Jasmin erregen Jeff sehr und seine Phantasie beginnt zu arbeiten. Er beginnt zu überlegen, wie er Jasmin ganz neue Gefühle bereiten könnte und dann weiß er, was er machen möchte: Er beschließt Jasmin in das neue Korsett zu schnüren, welches sie sich vor Kurzem besorgt hatte. Mit wachsender Erregung malt sich Jeff im Geiste aus, wie es Jasmins Körper verzaubern wird und ihre wundervoll weiblichen Kurven mit sanftem Nachdruck hervorheben wird. Jasmin ahnt noch nichts von Jeffs Gedanken und windet sich lustvoll mit langsamen Bewegungen auf dem Bett.
Kurz darauf lässt Jeff Jasmin aufstehen und zieht sie ganz dicht an sich heran. Er nimmt sie fest in seine Arme und seine suchenden Lippen treffen auf ihre. Vertrauensvoll läßt sich Jasmin in die feste Umklammerung von Jeffs Arme hineinsinken und von den warmen Gefühlen mitreissen. Eine Zeit lang stehen beide dicht aneinander gedrängt und ergeben sich den aufwühlenden Gefühlen füreinander.
Plötzlich spürt Jasmin, wie Jeff ihr ein Tuch über die Augen legt und es fest hinter ihrem Kopf verknotet. Jasmins Augen können nun absolut nichts mehr sehen, so daß ihre Gedanken und Phantasien an ihre Stelle treten und so das Tor zu ihrer Traumwelt eröffnen. Jeff steht dicht bei Jasmin und indem er fest ihre Hand hält, bestätigt er ihr Vertrauen, das Sie ihm offenbart.
Kurz darauf führt Jeff die Arme von Jasmin nach oben und lässt ein Satin-Unterhemd über ihren Kopf gleiten. Es reicht gerade über ihre Hüften und bedeckt den Venushügel nur knapp. Mit fließendem Linien und seidigem Schimmer schmiegt es sich an ihren Körper. Jasmin wundert sich, warum Jeff ihr etwas anzieht, hatte sie doch eher etwas anderes erwartet. Der Sicht beraubt läßt Jasmin es aber mit sich geschehen und rätselt, was als Nächstes passieren wird. Diese Ungewissheit erhöht ihre innere Anspannung.
Plötzlich spürt Jasmin, wie Jeff ihre Handgelenke mit sanftem Druck in seine Hände nimmt und mit einem weiteren Tuch fest umschlingt, ohne ihr weh zu tun. Nachdem er das Tuch mit einem Knoten gesichert hat, bemerkt Jasmin die nun eingeschränkte Bewegungsfreiheit ihrer Arme, aber auch das läßt sie mit sich geschehen. Jeff führt ihre Arme so über den Kopf, daß die gefesselten Hände im Nacken von Jasmin zur Ruhe kommen, wodurch ihr Körper gestreckt wird und an Spannung gewinnt. Mit forcierter Aufmerksamkeit konzentriert sich Jasmin nun auf alle zärtlichen Berührungen von Jeff, denen sie vollkommen hilflos ausgeliefert ist.
Rasch holt Jeff das Korsett und öffnet die Vorderschließe. Er legt es Jasmin um die Taille und hakt es vorne zusammen. Sie holt tief Atem und spürt, wie der kühle Stoff des Korsetts angenehm ihren ungeschützen Körper umschließt, ohne ihn zu formen. Als Jeff beginnt, die Schnüre langsam anzuziehen, beginnt sich das Korsett fester an Jasmins Körper anzuschmiegen. Sie bemerkt zwar bereits die Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit, auf der anderen Seite empfindet sie aber auch das sooo gute Gefühl der Sicherheit…
Das Korsett ist lang und reicht von den Achseln bis knapp über die Hüften. Es ist aus dunklem Satin-Stoff gefertigt und setzt sich deutlich von dem hellen Satin-Unterhemd ab. Der geschwungene untere Rand zeichnet die natürlichen Linien von Jasmins Unterleibs nach und ist reichlich mit Spitze verziert. Es ist so geschnitten, daß es Jasmins natürlichen Sprung zwischen Taille und Hüfte besonders betonen wird. Leider kann Jasmin all das nicht sehen und so beschreibt Jeff mit geflüsterten Worten, wie dieses schöne Korsett Ihren Körper schmückt, während er mit seinen Fingern über den Rand des Korsetts fährt.
Dann schnürt Jeff das Korsett enger und strafft die Schnüre weiter. Es beginnt nun Jasmins Taille zu formen und mit festem Griff ihren Oberkörper zu umschliessen. Sie bemerkt, dass das Atmen schwerer wird und in kurzen Abständen schnappt Jasmin nach Luft. Mit jedem Atemzug heben und senken sich ihre Brüste und wölben sich verlockend über den Rand des Korsetts. Jasmins Herz schlägt schneller und verrät ihre Erregung. Auffregende und unbekannte Gefühle wühlen sie auf und mit Hingabe genießt sie die zärtliche, aber strenge Eroberung.
Erneut zieht Jeff mit Nachdruck an den Schnüren und strafft sie von oben nach unten nach. Mit Leichtigkeit gleitet das Korsett über Jasmins Satin-Unterhemd und zwingt ihren Körper mit Nachdruck immer mehr seine Form auf. Jasmin spürt die zunehmende Enge und versucht zu begreifen, was dieses Korsett mit ihr anstellt. Sie fühlt, wie die Erregung durch ihren Unterleib strömt und Ihre Spalte feucht macht. Jasmin sehnt sich nach weiterer Zuwendung von Jeff und suchend versuchen ihre Finger irgendetwas von ihm zu greifen, aber Jeff steht zu weit hinter ihr. Jeff bemerkt Jasmins Verlangen und beginnt die Spitzen ihrer Finger zu küssen, die hilflos hinter ihrem Kopf gefesselt sind.. Erst schnell und hastig, dann aber mit Hingabe und Leidenschaft liebkost Jeff jeden einzelnen ihrer Fingerkuppen, während er Jasmins eingeschnürte Taille mit den Händen fest umschliesst.
Obwohl das Korsett noch längst nicht ganz zusammengeschnürt ist, knotet Jeff kurz darauf die Schnüre zu einer festen Schleife und lässt die Enden locker herunter hängen. Seine gierigen Hände gleiten über Jasmins Rücken bis nach vorne zu ihren Brüsten. Jeff nimmt ihre errigierten Nippel zwischen seine Finger und knetet sie sanft. Jasmin quittiert das mit einem leichten Stöhnen, woraufhin Jeff fester knetet, ohne aber ihr weh zu tun.
Dann geleitet er Jasmin zurück zum Bett, während er Jasmins Arme vom Nacken zurück nach vorne führt. Obwohl immer noch gefesselt läßt Jasmin sie nun locker herunterhängen, jedoch unfähig sie zu benutzen. Gleichzeitig bemerkt sie aber, daß ihr Körper immer noch die aufrechte, gerade und angespannte Haltung beibehält. Das enge Korsett hat Jasmins Körper in dieser grazilen und stolzen Haltung fixiert und hindert sie daran, sich zu entspannen.
Jeff hilft ihr sich quer auf das breite Bett zu legen und legt sich anschliessed neben Jasmin. Sanft beginnt er sie zu streicheln seine Hände über ihren geschnürten Körper gleiten zu lassen, der sich unter dem Druck des Korsetts in wundervolle Kurven gelegt hat. Während Jeff mit seinen Händen über Jasmins Taille streift, durchzuckt es sie. Obwohl das Korsett zwischen beiden ist, spürt Jasmin alle Berührungen von Jeff viel stärker und intensiver. Alles an Jasmin scheint angespannt zu sein und so werden alle Impulse mit besonderer Intensität weitergeleitet. Jasmin genießt dieses andere Gefühl des körperlichen Empfindens und läßt sich auf einer Welle der Erregung dahintragen.
Nachdem Jeff nach besten Kräften Jasmins Erregung weiter angeheizt hat, dreht er Jasmin wieder auf den Bauch, so daß sie ihre gefesselten Hände weit nach vorne ausstrecken muß. Jeff löst die Schnüre des Korsetts und beginnt erneut sie zu straffen. Ausgeliefert und hilflos nimmt Jasmin die weitere Einengung ihrer Taille war und die unnachgiebige Festigkeit, mit der sich das Korsett um ihren Körper schraubt. In ihrem Bauch spürt sie das Pochen ihres Blutes, das beinahe zu kochen scheint und mit Hingabe ergibt Jasmin sich dem strengen Druck und läßt Jeff gewähren. Kurz darauf verknotet Jeff die Schnüre wieder fest und bemüht sich seine Erregung zu beherrschen. Liebevoll küsst er alle unbedeckten Stellen von Jasmins Körper und lässt auch die Kniekehlen nicht aus.
Offensichtlich ist Jasmin jetzt auch so erregt, dass sie mit kurzen, heftigen Stössen nach Atem ringt und immer wieder mit leisem Stöhnen auf die übermächtige Anspannung reagiert. Jeff geniesst Jasmins starke Erregung und streicht sanft über ihren Kopf. Langsam versucht er Jasmins Beine zu spreizen und sich auf sie zu legen. Jasmin keucht auf, als sie plötzlich Jeffs hart errigierten Penis zwischen ihren nassen Lippen spürt, offensichtlich bereit jederzeit tief in sie einzudringen …

 

 

Hastig schlägt Jasmin die Augen auf und setzt sich ruckartig auf. Noch immer trommeln die Regentropfen auf das Dachfenster und das Feuer knistert auch noch im Kamin. Instinktiv fasst Jasmin nach ihrer Taille und will über ihr Korsett streichen, aber sie hatte heute abend ja gar kein Korsett angelegt! Und trotzdem spürt sie diesen angenehmen Druck um ihre Taille, diese Enge ihres Brustkorbes und dieses geborgene, sichere Gefühl — Wie eine ewige und feste Umarmung von Jeff!
In diesem Moment war das Verlangen von Jasmin plötzlich so real und sie sehnte sich Jeff so sehr herbei. Sie wollte Ihren Traum nun endlich war werden lassen und schmiedete einen konkreten Plan. Da Jeff am nächsten Tag von der Dienstreise zurückkehren würde und es verabredet ist, dass sie ihn vom Bahnhof abholt, wird er sich über einen aufregenden Empfang freuen können!

6.Kapitel 

 

Noch müde erwacht Jasmin am nächsten Morgen. Die Nacht scheint ihr viel zu kurz gewesen zu sein, denn sie hatte nicht viel Schlaf gefunden. Es war das erste Mal gewesen, dass sie noch spät abends ihr Korsett angelegt hatte, als sie eigentlich schon im Bett lag. Verträumt hatte sie mit dem Korsett gespielt und die Schnürung versonnen betrachtet. Aus einem spontanen, leidenschaftlichen Gefühl heraus hatte sie das Korsett dann über ihr langes, seidiges Nachthemd gleiten lassen und dann die Vorderschliesse des Korsetts kurz entschlossen zuschnappen lassen. So gut sie konnte hatte sie an den Schnüren gezogen und sich dem unnachgiebigen Druck des langen Korsetts ausgeliefert. Fest geschnürt und mit klopfendem Herzen hatte sie während der gesamten Nacht das Korsett getragen und währendessen weiter an ihrem Plan geschmiedet. Das enge Korsett hatte ihre Gedanken und Träume auf ihren Plan fokussiert und je mehr sie über einzelne Details gebrütet hatte, desto mehr wuchs ihre Anspannung und ihre Faszination.

 

Etwas angestrengt durch das Korsett schiebt Jasmin ihre langen Beine über den Bettrand und greift nach dem Telefon auf dem Nachtisch. Als erstes ruft sie im Büro an, um sich krank zu melden. Schliesslich benötigt sie noch den ganzen Tag, um in Ruhe noch all die notwendigen Vorbereitungen für ihren verführerischen Plan treffen zu können! Nachdem sie die Kollegin erfolgreich vertröstet hatte, legt sie das Telefon zurück auf den Nachtisch und hält inne. Mit verlorenem Blick streicht sie mit Ihren Händen über ihre schmale Taille und wird sich der andauernden Erregung bewusst, die sie die ganze Nacht beherrscht hatte. Und nun ist die Bahn frei, frei um ihren leidenschaftlichen Gefühlen freien Lauf lassen zu können und trotz der kurzen Nacht spürt sie nun plötzlich Energie und Tatendrang.

 

Als sie mit leichten Schritten ins Bad geht, fällt ihr prüfender Blick zuerst in den Spiegel, den Jasmin mit einem leisen, unzufriedenen Grunzen quittiert. Das Haar zerzaust, ein Muster auf der Wange von dem zerwühlten Kissen: „Es gibt viel zu tun“ denkt sie bei sich und massiert die Haut ihres feinen Gesichts.

 

Sehr zufrieden nimmt sie dagegen die starken Rundungen ihres Körpers zur Kenntnis, der die ganze Nacht von dem Korsett sanft, aber nachdrücklich fixiert worden war. Dem Schnürdruck entsprechend zeichnen ihre Taille und Hüfte daher auch scharfe, weibliche Kurven und werden oberhalb durch Jasmins makelloses Dekollete gekrönt. Sie lässt ihre Hände auf dem markanten Sprung zwischen Taille und Hüfte ruhen und betrachtet mit Genugtuung ihr Spiegelbild. Je länger sie sich betrachtet, desto intensiver glaubt sie das Gefühl von Macht, intensiver Macht zu spüren.

 

„Jasmin, du bist attraktiv und ausgesprochen begehrenswert!“ murmelt sie zu sich selbst. Ist es nur das Korsett, welches für dieses ausgesprochen aufregende Gefühl verantwortlich ist? Schliesslich hat sie auch ohne Korsett eine nahezu makelose Figur, ein hübsches Gesicht mit feinen Zügen und wunderbar lange, gelockte Haare, die sich an ihre Schultern schmiegen. Was ist es also genau, was die geheimnisvolle Kraft dieses Korsetts ausmacht? Aber in diesem Moment kann und will Jasmin diese Frage nicht klären, denn einzig und allein die Tatsache, dass sie sich so gut fühlt, bestärkt sie in ihrem Tun und dem Entschluss, ihren Plan heute umzusetzen.

 

Kurzerhand löst sie also die Schnüre ihres Korsetts und öffnet die Vorderschliesse. Sie rollt das von ihrem Körper noch warme Wäschestück sorgfältig zusammen und legt es zunächst beiseite. Mit einer leichten Bewegung schiebt sie die Träger ihres seidigen Nachthemds von ihren Schultern und lässt es zu Boden gleiten.

 

Sie dreht das Wasser der Dusche auf und geniesst das heisse Wasser, dass mit hartem Strahl ihrem Rücken massiert. Mit kreisenden Bewegungen ihrer Hände verwöhnt Sie insbesondere all jene Stellen ihres Körpers, an dem das Korsett leichte Druckstellen hinterlassen hatte und mit Genuss nimmt sie das prickelnde Gefühl der zurückkehrenden Zirkulation wahr. Bald umhüllt Jasmin der blumig, frische Duft ihres Duschöls vollständig und taucht auch das Bad in eine wohlige Atmosphäre. Jasmin beendet das ausgiebige Duschbad, indem sie sich ein halbe Minute kaltes Wasser über die Schultern rinnen lässt, um anschliessend frisch und fit aus der Dusche zu springen.

 

Sorgfältig trocket sie sich ab und wickelt sich das Handtuch so um den Kopf, dass es wie ein Turban ihre nassen Haare umschliesst. Mit Hingabe massiert sie eine feuchtigkeitspendende Lotion in die Haut ein, die den gleichen Duft wie ihr Duschöl hat. Jeder Zentimeter von Jasmins Haut duftet nun besonders frisch und blumig und macht Sie unwiderstehlich. Nun ist sie bereit für die weiteren Vorbereitungen! 

 

Jasmin geht zurück ins Schlafzimmer und beginnt mit der Auswahl der Kleidung, die sie heute tragen möchte. Sie wählt zunächst ein Unterkleid aus pfirsich-farbener Seide mit Spagetti-Trägern, in das sie auch gleich hineinschlüpft. Das Unterkleid ist nur wenig länger als ihre Scham, gibt den Blick auf ihre intimsten Geheimnisse aber nicht preis! Einen Slip? Nein, den wird sie heute nicht brauchen und sie lachte in sich hinein bei dem Gedanken an Jeffs Gesicht, wenn er es herausfinden würde! Als nächstes wählt sie sehr dezente Strümpfe aus, die am oberen Rand mit feiner Spitze verziert sind. Ohne mit ihren gepflegten Nägeln eine Laufmasche zu verursachen, lässt sie den feinen Zwirn so über ihre Beine gleiten, so dass die markante Strumpfnaht an der Rückseite schnurgerade verläuft.

 

Nun holt sie das Korsett aus dem Badezimmer und legt es sich erneut um die Taille. Nach dem Einhaken der Vorderschliesse beginnt Jasmin die Schnüre zu straffen und ist überrascht, wie leicht das Korsett sich schnüren lässt! Als wenn ihre Taille die nächtliche Einschnürung noch nicht vergessen hätte, fügt sie sich dem strengen Korsett nun viel leichter! Jasmin freut sich über die Leichtigkeit, mit der die Schnüre durch die Ösen schlüpfen und erreicht ohne besondere Mühe die Taillenweite, die sie auch am vorigen Abend gewählt hatte. Sie sichert die Schnüre mit einer Schleife und befestigt anschliessend mit Sorgfalt die Strapse des Korsetts an den Strümpfen.

 

Sie schlüpft in ihren langen Morgenmantel und wendet sich nun wieder ihrem reichhaltig gefüllten Kleiderschrank zu. Welches Kleid soll sie wählen? Womit kann Sie ihre weiblichen Reize am besten zur Geltung bringen? Was mag Jeff besonders leiden? Nach einigem Hin- und Her entscheidet sie sich schliesslich für eine leichtes Sommerkleid, dass ihr bei den sommerlichen Temperaturen angemessen scheint. Das ärmellose Kleid, dessen Stoff mit grossen, champagner-farbenen Rosen bedruckt ist, hat einen taillierten Schnitt und einen langen, fliessenden Rock. Jasmin liebt dieses Kleid über alles, das ihr Jeff auf einem Kurztrip in Paris gekauft und dann geschenkt hatte. Schon öfters hatte sie es an lauen Sommerabenden getragen, beim Tanz oder im Restaurant. 

 

Und auch für heute scheint es Jasmin die richtige Wahl zu sein, um Jeff richtig zu überraschen. Sie hängt das Kleid an einen seitlichen Haken am Schrank und setzt die Auswahl der weiteren Utensilien fort: Leichte Sandaletten mit Fesselriemen und hohen Absätzen, einen besonders breiten Ledergürtel, die zum Kleid passende Bolero-Jacke und einiges mehr. Nachdem sie alles beisammen hat, geht sie hinunter in die Küche und macht sich erstmal einen starken Kaffee. Das Frühstück lässt sie ausfallen, da das enge Korsett ihren sonst eigentlich kräftigen Appetit doch stark zügelt. „Eine angenehme Nebenerscheinung“ denkt Jasmin und nimmt den Becher Kaffe mit zurück ins Schlafzimmer. 

 

Dort macht sie es sich auf dem Bett mit zwei Kissen hinter ihrem Rücken bequem und greift seit Längerem mal wieder zu dem Tagebuch von Esther. Sie schlägt die markierte Seite auf und liest:

 

7.November 1897:

 

Seit 6 Wochen trage ich das Korsett nun auch nachts und noch immer fesselt Mutter meine Hände mit Lederriemen an die Seiten meines Bettes. Ich habe mich nun damit abgefunden, das Korsett auch nachts zu tragen, aber könnte Mutter die Lederriemen nicht weglassen? Ich werde sie in einem günstigen Moment fragen, vielleicht kann ich sie überreden.

 

Es fällt mir auf, dass das Korsett-Tragen mein Leben sehr verändert hat. Ich muss auf einiges verzichten, zum Beispiel das Spielen im Garten mit meiner Freundin. Allerdings darf meine Freundin das auch nicht mehr und deshalb treffen uns deshalb häufig bei mir im Zimmer. Wenn wir dann alleine sind, reden wir auch viel über Mode, Kleider und Korsetts.

 

Inzwischen haben wir die gleiche Taillenweite bei den Korsetts und ich habe auch schon mal öfters die Korsetts und die Kleider meiner Freundin anprobiert. Da die Eltern meiner Freundin sehr reich sind, hat sie viele sehr edle und schöne Kleider aus sehr schönen Stoffen. Auch viele Ihrer Korsetts sind so schön, dass ich sie nur ungern wieder ablege. Sie sind reich verziert mit Rüschen und Schleifen und sind immer aus besonders glänzenden Stoffen in schönen Farben gefertigt.

 

Ich geniesse es sehr, wenn sie mich heimlich in eins ihrer Korsetts einschnürt! Da ihre Korsetts auch alle sehr lang sind und immer bis zur Mitte meiner Oberschenkel reichen, fühle ich eine wunderbare Hilflosigkeit, wenn das Korsett mich so wie möglich umschliesst …

 

 

So lang ist das Korsett von Jasmin natürlich nicht und immer wieder fragt sie sich, welche Gefühle Esther wohl hat. Und das Schnüren hatte sie bis jetzt immer selbst vorgenommen. Wie aber ist das Gefühl, wenn Jeff derjenige ist …? Jasmin schliesst die Augen und versucht sich die Situation, wie schon viele Male zuvor, vorzustellen. Wie wird Jeff sich verhalten? Wird er grob sein oder zärtlich? Nutzt er die Situation aus? Wird ihn die Situation, das Schnüren, das Korsett überhaupt erregen? Jasmin schiebt ihre aufkeimenden Zweifel beiseite und liest den nächsten Eintrag in Esthers Tagebuch.

 

1.Dezember 1897:

 

Mutter hat mir 2 neue, sehr lange Korsetts anfertigen lassen, beide im Schnitt und Taillenweite gleich (46cm/18“). Das Eine jedoch aus glänzendem Jaquard mit vielen Rüschen, das Andere aus weisser, schlichter Baumwolle ohne alles. Dieses Korsett soll ich täglich tragen und das Schöne ist nur für besondere Anlässe.

 

Beide Korsetts haben zudem eine 4cm/1½“ Stemwaist-Taille und sind besonders stark versteift. Sie reichen bis zur Mitte meiner Oberschenkel und haben breite Schulterriemen! Mutter sorgt dafür, dass meine Korsetts immer regider werden und ich weiss nicht, ob ich das immer strengere Korsett-Training so erdulden kann! Mutter sagt immer: „Wer schön sein will, muss leiden!“ Wie recht sie hat …

 

 

 

Das Telefon klingelte und Jasmin schreckte auf. Um diese Zeit? Wer konnte das sein?

 

„Hallo?“ meldete sich Jasmin.

 

„Hallo, ich bin’s, Lisa!“

 

Die unbeschwerte und fröhliche Stimme ihrer Freundin plätscherte aus dem Hörer und holte Jasmin aus ihren Gedanken.

 

„Lisa! Guten Morgen! Woher weißt du, dass ich zuhause bin?“

 

„Habe es im Büro probiert und dort haben sie mir gesagt, dass du krank bist?! Ist alles klar bei dir?!“

 

Jasmin lachte: „Ja, alles bestens! Fühle mich grossartig und ich bin mächtig aufgeregt!“

 

„Wieso, was liegt an? Bist du nun krank oder nicht?“ fragte Lisa verwundert.

 

„Nein, alles okay. Habe mich nur deshalb heute krank gemeldet, weil ich etwas vorhabe!“ erläutert sie bedeutungsschwer.

 

„Aha, hätte ich mir ja denken können! Wenn Du dir schon mal was in den Kopf gesetzt hast …!“ Lisa kennt die Entschlossenheit von Jasmin nur zu gut und hatte öfters versucht, sie bei anderen Gelegenheiten zu bremsen.

 

„Worum geht’s den nun?“ hakte Lisa nach.

 

„Nun ja, ich hatte Dir doch vor Kurzem mal mein neues Korsett gezeigt. Ich habe es in diesem Moment an und es fühlt sich wunderbar an!“

 

„Echt? Klingt verlockend! Das ist doch aber nicht der Grund, warum du heute nicht ins Büro gehst!? Du hast es im Büro doch auch schon ohne Probleme angehabt, oder?“

 

„Ja schon, aber heute abend kommt Jeff von der Dienstreise zurück und ich möchte Jeff mit dem Korsett überraschen! Er hat es bis jetzt noch nicht gesehen und weiss noch nicht einmal, dass ich es überhaupt habe!“

 

„Hä? Warum hast du es ihm noch nicht gezeigt? Ist doch ´ne tolle Sache!“ wundert sich Lisa.

 

Jasmin zögert: „Ja, ist es … ich weiß auch nicht ganz genau warum. Ich muss sogar sagen, dass die Sache mit dem Korsett mich in der Zwischenzeit doch sehr fasziniert und ich möchte etwas Besonderes daraus machen, wenn ich Jeff das Korsett zeige! Er soll es entdecken und erleben, nicht einfach nur so sehen, verstehst du?“

 

„Naja, ich bin mir nicht sicher, ja vielleicht schon … was hast du denn nun genau vor?“ bleibt Lisa hartnäckig.

 

Jasmin wehrt ab: „Ich kann dir jetzt nicht alles genau erzählen. Ich hole ihn heute abend vom Bahnhof ab und möchte ihn nach Strich und Faden verführen! Der wird sich wundern!“ kichert sie genüsslich.

 

Nun kann Lisa ungefähr ahnen, was Jasmin vorhat und bohrt nicht weiter. „Ah, okay! Mußt aber unbedingt hinterher erzählen, was gewesen ist, ja? Ich platze vor Neugier!“ versichert sie.

 

„Geht klar Lisa! Wir reden die Tage, ich rufe Dich an, okay?“

 

„Na schön, aber wehe, du lässt mich hängen! Ich will alles genau wissen!“

 

„Auf jeden Fall! Bis dann!!“

„Bis dann!“

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